Wir wenden den Coitus interruptus an

Obwohl Studien beweisen, dass eine von vier Frauen, die den Coitus interruptus oder die Kalendermethode anwenden, schwanger wird, schwören viele immer noch darauf. Was soll man jedoch tun, wenn die genutzte Verhütungsmethode nicht wie erwartet funktioniert hat? Eine ungewollte Schwangerschaft und den von vielen Frauen gefürchteten Schwangerschaftsabbruch kann sogar in dieser unsicheren Situation durch Postinor®, die „Pille danach“, verhindert werden.

Das „Aufpassen“, wissenschaftlich Coitus interruptus, wird wahrscheinlich seit jener Zeit praktiziert, als die Menschen anfingen, ernsthafter über die Vermeidung einer Schwangerschaft nachzudenken. Das Vorgehen ist dabei an sich einfach: Findet die Ejakulation (Flüssigkeitserguss aus dem Penis) außerhalb der Vagina statt, kann es zu keiner Befruchtung und somit auch zu keiner Schwangerschaft kommen. Aber in der Realität ist das viel komplizierter, weil der männliche Körper gleich zu Beginn des Geschlechtsverkehrs auch das sogenannte Präejakulat, welches lebensfähige Spermien beinhaltet, produziert. Außerdem erfordert die Methode des Coitus interruptus eine extreme Selbstkontrolle des Mannes, was ihn fast überfordert. Denn können Sie sich vorstellen, so viel Kontrolle über sich und Ihre Gefühle zu haben, dass Sie sich im schönsten Moment zurückziehen? Es passt zu dieser riskanten Verhütungsmethode, dass der Pearl-Index dabei sehr hoch ist: 27 von insgesamt 100 fortpflanzungsfähigen Frauen können innerhalb eines Jahres schwanger werden, wenn sie diese Verhütungsmethode anwenden.

Die Kalendermethode ist ähnlich unsicher. Diese Methode basiert auf der Regelung der sexuellen Aktivitäten unter Berücksichtigung der einzelnen Phasen während des Menstruationszyklus. Der Pearl-Index ist auch hier relativ hoch, er liegt bei dieser Methode bei 25 (das heißt, von 100 Frauen, die die Kalendermethode anwenden, wird innerhalb eines Jahres jede vierte schwanger). Zwar dauert die Periode nicht bei allen Frauen gleich lang, aber wissenschaftlichen Beobachtungen zufolge erfolgt die Ovulation genau 14 Tage vor der Menstruation; somit ist die dritte Woche im Zyklus hinsichtlich einer Befruchtung riskant, außerdem könnte jederzeit eine spontane Ovulation stattfinden. Aus diesem Grund ist die Kalendermethode nicht sicher. Dazu kommt, dass sich eine Frau mit stabilem Zyklus verzählen könnte oder trotz Anwendung der Methode in der dritten, riskanten Woche ungeschützten Sex hat. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Abtreibung mithilfe der „Pille danach“ zu vermeiden.

Trotz der hier genannten Nachteile sind die auf dieser Seite erwähnten Methoden immer noch sehr beliebt; ein Hauptgrund dafür ist die Zurückhaltung von Männern, was das Kondom angeht. Es kommt jedoch auch oft vor, dass manche Frauen aus gesundheitlichen Gründen keine sichereren Verhütungsmittel (z.B. die Antibabypille) verwenden können. Oft kann es auch sein, insbesondere bei One-Night-Stands, dass keine andere Verhütungsmethode als der Coitus interruptus bzw. die Kalendermethode zur Verfügung steht. Welche Wahl haben die Frauen, die sich für den Coitus interruptus oder für die Kalendermethode entschieden haben und denen eine Fehleinschätzung unterlaufen ist? Vergessen Sie nicht, dass eine ungewollte Schwangerschaft durch Postinor®, die „Pille danach“, verhindert werden kann.

Klicken Sie hier, falls bei Ihnen der Coitus interruptus oder die Kalendermethode versagt haben.

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